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„Warum leidet das Volk denn? Weil es sich weigert, den einfachen Weg zu gehen! Es ist Zeit mitzulaufen, … die neue Ordnung anzunehmen, um Teil von etwas Großem, Starkem zu sein.“
Ist das so?
In Zeiten wie unseren stellen sich Fragen: - Mitlaufen oder Widerstand leisten? - Sich um sich kümmern oder für andere Partei ergreifen? - Für Recht und Freiheit einstehen oder die Maske aufsetzen und in der Masse aufgehen?
Tell, der nur das Richtige tun und seine Familie versorgen will, wird durch einen autoritären Staat gedemütigt und unterdrückt. Als er gezwungen wird, seinen Sohn in Lebensgefahr zu bringen und wiederum betrogen wird, bildet der weltberühmte Schuss auf den Apfel gleichzeitig den Start-Schuss der Rebellion gegen das Regime und für Freiheit und Demokratie.
Heute ist die Geschichte Wilhelm Tells nicht nur die Geschichte des Freiheitskampfs der Schweizer Eidgenossen, es ist auch nicht nur ein historisches Drama des großen deutschen Dichters Friedrich Schillers - es ist die hochaktuelle Verhandlung der Frage: Wie darf bzw. muss man mit Unterdrückern umgehen?
Die 44 Schüler*innen des diesjährigen Theater-Projekts der Katharina-Henoth-Gesamtschule gehen von Schillers Drama aus und stellen sich die Fragen: Was passiert, wenn antidemokratische Kräfte die Macht übernehmen? Und was bedeutet das für jeden einzelnen Menschen?
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